Das IT-Sicherheitsgesetz in Deutschland

Das IT-Sicherheitsgesetz in Deutschland

Die Bundesministerien für Inneres (BMI), für Wirtschaft und Energie (BMWI) und das Ministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) steuern durch ihre Gesetzgebung ihre Zuständigkeitsbereiche. Das IT-Sicherheitsgesetz des BMI soll zur Erhöhung der Sicherheit informationstechnischer Systeme beitragen.

Als Folge der Auswirkungen des IT- Sicherheitsgesetzes auf die Gesetze der Energiewirtschaft plant das BSI bis Ende des Jahres 2015 eine BSI-KRITIS-Verordnung für den Sektor Energie. Auch die BNetzA wird nach der Veröffentlichung des IT-Sicherheitsgesetzes mit dem IT-Sicherheitskatalog auf die veränderten Bedingungen reagieren. Der Katalog bringt wiederum spezielle Anforderungen an die Betreiber von Energieversorgungsnetzen mich sich. Bereits im August 2013 brachten die Länder die SEWD-IT (Störmaßnahmen oder sonstige Einwirkungen Dritter) Richtlinie heraus, um den geänderten Anforderungen im Atomgesetz gerecht zu werden.

Die Grafik „Das IT-Sicherheitsgesetz in Deutschland“ bildet neben den strukturellen Zusammenhängen des IT-Sicherheitsgesetzes in Deutschland auch den Zeitstrahl bis zu seiner Veröffentlichung ab. Im Juni 2015 wurde das Gesetz im Bundestag verabschiedet und passierte im Juli auch den Bundestag (Wir berichteten: http://www.it-sicherheitskatalog.de/bundesrat-stimmt-it-sicherheitsgesetz-zu/). Seit dem 24.07.2015 ist das Gesetz in Kraft getreten.